Fallstricke für nicht-verheiratete Paare

Gefahren für Nicht-verheirateteAnders als in Frankreich werden bei uns nicht-verheiratete Paare rechtlich vernachlässigt. Dort gibt es seit langem die Möglichkeit, sich durch einen Pact civil et social, kurz PACS (übersetzt: ziviler und sozialer Gesellschaftsvertrag) gegenseitig abzusichern. 

Damit erwirbt man sich die gleichen finanziellen und juristischen Vorteile wie Eheleute, als gleich- oder verschiedengeschlechtliches Paar. Man erhält z.B. Auskunft beim Arzt im Krankenhaus und kann für den anderen Dinge des Alltags regeln. Es genügt ein formeller und kostenloser Antrag beim Meldeamt, der von beiden unterschrieben wird. Aufgehoben wird der Antrag, wenn einer von beiden die Auflösung beantragt oder eine formelle Ehe eingeht. Auch in der Schweiz wird überlegt, so einen PACS einzuführen.

In der Bundesrepublik scheitern derartige, einfache Regulierungen zum einen daran, dass dadurch der besondere „Schutz von Ehe und Familie“ (Art. 6, GG) gefährdet wäre, zum anderen daran, weil viele Personen am bestehenden Gesetz viel Geld verdienen. „Fallstricke für nicht-verheiratete Paare“ weiterlesen

Erfolgsmodelle für den Trennungsfall

Was ursprünglich nur für eine Kleinstadt (Cochem) funktionieren sollte, ist heute zunehmend Standard in Sachen Trennung oder Scheidung: ein zügiges Gerichtsverfahren zum Wohle des Kindes und die Pflicht der Eltern zur Kooperation. Keine Gewinner und kein Verlierer mehr.

Arrangieren sich die ehemaligen Partner, ist das ein Zeichen, dass sie gelernt haben, mit Verletzungen umzugehen. Wenn aber nicht, werden sie oft zu „hochkonfliktiven Trennungspaaren“, wie das im Juristendeutsch heißt. Und in 10 bis 20 Prozent aller Fälle bekriegen sich Eltern in der Trennungsphase.  „Erfolgsmodelle für den Trennungsfall“ weiterlesen