Petition: Doppelresidenz als gesetzliches Leitbild – bitte unterstützen!

Die Petition im Deutschen Bundestag für die Doppelresidenz von Trennungskindern kann jetzt online unterstützt werden.

Die Petition plädiert für die Zugrundelegung der Doppelresidenz (Kindern zwei Zuhause geben) als gesetzliches Leitbild in der Rechtsprechung.

Bitte tragt euch hier ein – es ist wichtig für die Gleichstellung von Vätern im Sorgerecht!

Die Petition fordert, dass die Doppelresidenz (Wechselmodell) als gesetzliches Leitbild und als vorrangig zu prüfende Option dem Familienrecht zugrunde gelegt wird. Die Doppelresidenz soll auch in allen weiteren tangierten Rechtsbereichen (z. B. Unterhaltsrecht, Sozialleistungsrecht, Steuerrecht, Melderecht) als Leitbild zugrunde gelegt und die gemeinsame Verantwortung beider Eltern in Familie und Beruf gestärkt werden.

Begründung
Familienleben ist heute durch die gemeinsame Verantwortung beider Eltern in Familie und Beruf gekennzeichnet. Frauen möchten nicht mehr nur auf die Zuständigkeit für Kinder, Haushalt und Familie reduziert werden. Männer nehmen in immer größerem Maße Verantwortung in Haushalt und Kinderbetreuung wahr. Die partnerschaftliche Aufteilung von Familienarbeit und Beruf ist heute ein von der Mehrzahl der Bevölkerung gewünschtes Familienbild. Weiterlesen auf bundestag.de
(Der komplette Text der Petition kann auf dieser Seite als PDF-Datei heruntergeladen werden.)

Deutschland braucht ein zeitgemäßes Familienrecht – die Doppelresidenz als gesetzliches Leitbild!

Die Zeichnungsfrist besteht vom 30.1.2019 bis 27.2.2019. In diesem Zeitraum müssen sich 50.000 Mitzeichner eintragen, damit die Petition dem Bundestag vorgelegt wird.
Tragt euch unbedingt ein, damit die Rechte von Vätern gestärkt und sie im Familienrecht gleichbehandelt werden!

Positives Denken – Kurs für Väter

Mit Positivem Denken den Alltag meistern

Positives Denken ist eine Methode, die zur Stärkung der Persönlichkeit eingesetzt wird. Es zielt darauf ab, durch positive Beeinflussung des eigenen Denkens (z.B. mit Affirmationen) eine konstruktive und optimistische Grundeinstellung und somit mehr Ausgeglichenheit und eine höhere Lebensqualität zu erreichen.

An fünf aufeinanderfolgenden Abenden werden Grundlagen, Methoden und Gesetzmäßigkeiten des positiven Denkens erläutert. Ihr erfahrt, was ihr optimal tun könnt, um euren Gedanken und Befindlichkeiten eine positive Richtung und Perspektive zu geben.
positives denken
Erste Kurseinheit am Montag, 18. Februar um 18.30 Uhr, letzte Kursstunde am 18. März. Letztmals in den Räumen der Väterinitiative in der Ligsalzstraße 24.
Kosten: Mitglieder 10 € pro Abend, Nichtmitgl. 15 €.

Info und Anmeldung bei Kursleiter Bernhard Moser unter Tel: 089-50009595 oder E-Mail: info@vaeterinitiative-muenchen.de

ORT UND ZEIT NEU: Offene Rechtsberatung zum Familienrecht

RechtsberatungIst eine Trennung noch frisch sieht man sich einer Vielzahl von Rechtsfragen ausgesetzt, mit denen man sich vorher nie oder nur am Rande beschäftigt hat. Oder die Trennung liegt schon länger zurück, aber es ergeben sich neue Schwierigkeiten.

Was ist mit der gemeinsamen Wohnung? Wieviel Unterhalt muss ich zahlen? Was bedeutet eigentlich Zugewinn? Wie oft darf ich meine Kinder sehen? Wie läuft ein Scheidungsverfahren ab? Gibt es irgendwas, was ich keinesfalls tun oder lassen sollte?

Die Väterinitiative bietet jeden dritten Dienstag im Monat eine offene Rechtsberatung an, bei der Fragen rund ums Recht in offener Runde gestellt werden können. Für kompetente Antworten steht Vorstandsmitglied Petra Kuchenreuther, Fachanwältin für Familienrecht, zur Verfügung.

Die offene Rechtsberatung findet in der Regel jeden dritten Dienstag im Monat ab 15 Uhr in der Kanzlei „Rechtsanwälte Steinstraße“ in der Steinstr. 56, 81667 München (am Rosenheimer Platz) statt.

Die nächsten Termine: siehe Event-Kalender. Für Mitglieder kostenlos, Nichtmitglieder 5 €. Verbindliche Voranmeldung erbeten unter:
pk@ra-steinstrasse.de oder Tel. 089-230 8820

UHRZEIT NEU: Sprechzeit • Kurzberatung

Unsere Sprechzeit und Kurzberatung findet ab sofort jeweils donnerstags von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt.

Für schnell klärbare Fragen und Terminvereinbarungen. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns kurz fassen müssen. Einfach zwischen 16.30 und 18.30 Uhr anrufen. Falls besetzt ist oder wir nicht abnehmen, bitte eine Nachricht hinterlassen. Auf‘s Festnetz rufen wir zurück.

Die nächsten Termine der Sprechzeit und Kurzberatung: > > > im Event-Kalender.

Mail-Anfragen können wie bisher zu jeder Zeit an uns geschickt werden: info[at]vaeterinitiative-muenchen.de

Sie werden möglichst zeitnah beantwortet, bei umfangreichen Themen bitten wir für die Bearbeitung um etwas Geduld.

BGH unterstützt Wechselmodell

Endlich findet der gestiegene väterliche Einsatz bei der Kinderbetreuung  seinen gesetzlichen Niederschlag. Das Wechselmodell ist unter Umständen sogar gegen den Willen eines Elternteils möglich.

Erfolgreich geklagt hat ein Nürnberger Vater mit 13-jährigem Sohn. Die Grundsatzentscheidung vom 1. 2. 2017 des Bundesgerichtshofs fördert damit die gleichberechtigte Betreuung von Scheidungskindern. Der genaue Wortlaut und die Begründungen sind nachzulesen unter:
www.kostenlose-urteile.de/BGH_XII-ZB-60115_Paritaetisches-Wechselmodell-zur-Betreuung-des-Kindes-auch-gegen-den-Willen-eines-Elternteils-moeglich.news23916.htm

Demnach sollen Familiengerichte ein „paritätisches Wohnmodell“ anordnen können, was sich stärker am Kindeswohl orientiert, natürlich nach Anhörung des Kindes! Einschränkend muss man festhalten, dass dies nur möglich ist, wenn die Eltern in erreichbarer Nähe zueinander wohnen und sich bisher auch für das Kind gemeinsam eingesetzt haben, wenn der erhöhte Unterhaltsbedarf gedeckt ist, und wenn sich die Eltern tatsächlich an das Kindeswohl halten und nicht ihre je eigenen Egoismen durchsetzen wollen.  „BGH unterstützt Wechselmodell“ weiterlesen

Petition für das Doppelresidenzmodell

Für ein zeitgemäßes Familienrecht

Petition: Deutschland braucht ein zeitgemäßes Familienrecht – der Väteraufbruch fordert das Doppelresidenzmodell

Macht mit bei der Petition, die beim Bundestag eingereicht wird. Ziel ist die gleichberechtigte Elternschaft mit gleichen Rechten und Pflichten für beide Eltern.

Jedes Jahr sind rund 220.000 Kinder von  der Trennung bzw. Scheidung ihrer Eltern betroffen. Die dann anstehenden Regelungen orientieren sich an dem Familienbild aus dem vergangenen Jahrhundert, obwohl sich die Lebensrealität und das Familienbild deutlich geändert haben.

Im Rahmen der Rechtsprechung wird ein Kind immer noch einem Elternteil „zugesprochen“, während der andere Elternteil in vielen Fällen darum kämpfen muss, dass er weiterhin im Leben seiner Kinder präsent bleibt. Genau das steht einer ungestörten Entwicklung der Kinder entgegen. Sie leiden unter dem Verlust eines Elternteils. Sie lieben beide Eltern und wollen mit ihnen zusammenleben.

„Deutschland braucht ein zeitgemäßes Familienrecht – wir fordern ein gesetzliches Leitbild der Doppelresidenz“

lautet daher der Titel der Petition. Weitere Informationen zur Petition sowie Unterlagen zur Unterstützung der Petition gibt es hier.

Zeitgemäße Familien- und Väterpolitik

Eine Auflistung an Forderungen an die Politik

Viele Probleme im Zusammenhang mit Elternschaft ließen sich mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens erheblich reduzieren. Kinder wären dabei auch als Personen zu zählen.

Solange dieses jedoch nicht realisiert ist, plädiere ich für folgende Maßnahmen:
Vereinfachung einvernehmlicher Scheidungen, z.B. durch Verzicht auf die Anwaltspflicht.
Generelles Einsetzen eines psychologisch versierten und staatlich vergüteten Beraters/Mediators bei strittigen Trennungen oder Scheidungen mit Kindern, dessen Empfehlungen auch weitgehend bei Gericht Gehör finden. Dessen wichtigste Aufgaben sind, die Eltern mit den Konsequenzen ihres Handelns zu konfrontieren, ein praktikables Wohnmodell zu erarbeiten (das kann ggf. auch ein Nestmodell sein) und den Kontakt beider Eltern zu den Kindern zu gewährleisten, sofern sie erziehungsfähig sind. Damit würde man gleichzeitig Jugendämter und Familiengerichte entlasten.
Entzug des Sorgerechts bei Elternteilen, welche den Umgang boykottieren, die gegen den Willen des anderen Elternteils mit dem Kind das angestammte Umfeld verlassen oder das Kind entfremden – und das sind leider auch manchmal Väter!
Abschaffung des Ehegattensplittings
Verstärkter Ausbau von Kita- und Kindergartenplätzen, um der Garantie für einen Kita-Platz nachzukommen.
Unterstützung des co-erziehenden Elternteils, z.B. durch Anrechenbarkeit bzw. Absetzbarkeit von Umgangskosten, zumindest durch Berücksichtigung in einer besseren Steuerklasse.
Stärkere Berücksichtigung von Elterninteressen in den Betrieben, z.B. Auslagerung von Tätigkeitsfeldern (Home-Working), weitere Flexibilisierung von Arbeitszeiten, Anpassung an die Zeitvorgaben und Zeitvorstellungen von Eltern, Beschäftigungsgarantien für pflegende Mitarbeiter nach Rückkehr in die Vollzeit, unabhängig von der Größe des Betriebs und unabhängig davon, ob die Zeitverkürzung wegen Kinder- oder Elternbetreuung vorgenommen wird.

Neue Düsseldorfer Tabelle 2018

Portemonnaie

Auf den ersten Blick ändert sich wenig: nur 6 € mehr pro Altersgruppe. Bei gleichzeitiger Anhebung des Kindergeldes um 2 € ergibt sich rein rechnerisch nur 4 € mehr Unterhalt. Eine neue Einkommensgruppe von 5.101 bis 5.500 € gibt’s ab 2018. Das interessiert Normalverdiener mit 2.500 € netto herzlich wenig. Sollte es aber, denn Familien mit diesem Einkommen sind von der Änderung am meisten betroffen.

Gravierend ist, dass die erste Einkommensgruppe jetzt bis zu einem bereinigten Nettoeinkommen von 1.900 € gilt. Das bedeutet, dass es die frühere zweite Einkommensgruppe von 1.501 € bis 1.900 € nicht mehr gibt und damit faktisch alle Unterhaltsverpflichtungen erst eine Gruppe später anfangen.

Ein Beispiel: In 2017 hat man bei einem bereinigten Nettoeinkommen von 2.500 € in Einkommensgruppe 4 (115 % des Mindestunterhalts) bei zwei unterhalts-pflichtigen Kindern der ersten Altersgruppe einen Betrag von 298 € pro Kind gezahlt. Ab 2018 bei sonst unveränderten Verhältnissen ist der Unterhalt nur aus der 3. Einkommensgruppe geschuldet und man zahlt einen Betrag von 286 € pro Kind, also 12 € weniger als noch in 2017. Schaut man sich die Zahlen in 2018 an, dann liegen sogar 18 € Unterschied zwischen der dritten und vierten Einkommensgruppe vor.

Das gilt aber nur für neu zu errichtende Titel. Einen alten Titel über 115 % muss man auch in dieser Höhe weiterzahlen, d.h. also 304 € ab 2018. Nur wenn man ein Abänderungsverfahren bei Gericht einleitet, kann man eine Reduzierung erreichen. Hier muss aber die Erheblichkeitsgrenze nach § 323 ZPO beachtet werden, die in der Rechtsprechung generell bei 10% angesetzt wird. Setzt man die 18 € weniger Unterhalt zu 304 € ins Verhältnis, gelangt man zu einem Prozentsatz von 6 %, der zu gering sein dürfte, um sich auf die veränderten Verhältnisse berufen zu können.

Ist aber generell wenig Geld da, oder mehrere Kinder, oder beim Wechsel in die höhere Altersgruppe wird man damit schon argumentieren können.

Deshalb heißt es jetzt aufpassen: Erst nach dem 1.1.2018 oder bereits jetzt nach der neuen Düsseldorfer Tabelle beurkunden.

Die aktuellen Düsseldorfer Tabellen findet ihr auf der Website des OLG Düsseldorf.

Emotions-Coaching – Tipps und Tricks gegen das Wechselbad der Gefühle

Emotions-Coaching
„Mir platzt gleich der Kragen!“ versus „Wer wird denn gleich in die Luft gehen.“

Mit Emotions-Coaching Herr der Lage!

Bei einer Trennung oder ähnlichen belastenden Situationen haben wir oft mit allen möglichen emotionalen Einwirkungen zu kämpfen. Das Emotions-Coaching bietet uns die Chance, mit unseren Emotionen in einem geschützten Rahmen umzugehen.

Wir lernen, Emotionen zuzulassen und Gefühle selbst wirksam beeinflussen zu können. Wir erzielen Klarheit und stärken unsere Resilienz, denn es ist wichtig, dass wir in schwierigen Zeiten des Umbruchs nicht von äußeren Faktoren übermannt werden.

Das Angebot richtet sich an Väter, die ihre emotionale Intelligenz stärken wollen, damit sie gelassen aus einer Krise hervorgehen.

Das Angebot zum Emotions-Coaching muss leider momentan eine Pause einlegen. Wir informieren euch auf dieser Seite und auf unserem Event-Kalender, sobald es fortgesetzt wird.

Emotions-Coaching Emotions-Coaching Emotions-Coaching

Umgangserziehend? Oder: Gemeinsam alleinerziehend?!

Betreuungsmodelle

Defizite deutscher Familien- und Gleichstellungspolitik zu Lasten der Väter

Vielen trennungswilligen Paaren gelingt es, eine konstruktive Lösung für die Betreuung der Kinder zu finden. Sie betonen, wie z.B. Arbeitsministerin Nahles oder Justizminister Maas durch ihre Pressesprecher verlauten ließen, dass sie sich um die Kinder „gemeinsam kümmern“ wollen, nachdem ihre Ehen auseinander gegangen sind.

Während also gemeinsame Sorge und gemeinsames Festlegen des Umgangs nach der Trennung Standards geworden sind, zwingt einem eine veraltete bürokratische Logik eine einseitige Festlegung auf, die nicht den Realitäten entspricht: Der-/diejenige, bei dem die Kinder vorwiegend wohnen, gilt von da an als „alleinerziehend“ (vgl. Welt am Sonntag, 17. März 2016, S.13). Der andere wird irgendwie aus der Statistik herausgeworfen und bekommt weder einen Namen noch einen Status, etwa „gemeinsam erziehend“ oder „umgangserziehend“, auch wenn er sich fast die Hälfte der Zeit um die Kinder kümmert. „Umgangserziehend? Oder: Gemeinsam alleinerziehend?!“ weiterlesen