Fallstricke für nicht-verheiratete Paare

Gefahren für Nicht-verheirateteAnders als in Frankreich werden bei uns nicht-verheiratete Paare rechtlich vernachlässigt. Dort gibt es seit langem die Möglichkeit, sich durch einen Pact civil et social, kurz PACS (übersetzt: ziviler und sozialer Gesellschaftsvertrag) gegenseitig abzusichern. 

Damit erwirbt man sich die gleichen finanziellen und juristischen Vorteile wie Eheleute, als gleich- oder verschiedengeschlechtliches Paar. Man erhält z.B. Auskunft beim Arzt im Krankenhaus und kann für den anderen Dinge des Alltags regeln. Es genügt ein formeller und kostenloser Antrag beim Meldeamt, der von beiden unterschrieben wird. Aufgehoben wird der Antrag, wenn einer von beiden die Auflösung beantragt oder eine formelle Ehe eingeht. Auch in der Schweiz wird überlegt, so einen PACS einzuführen.

In der Bundesrepublik scheitern derartige, einfache Regulierungen zum einen daran, dass dadurch der besondere „Schutz von Ehe und Familie“ (Art. 6, GG) gefährdet wäre, zum anderen daran, weil viele Personen am bestehenden Gesetz viel Geld verdienen. „Fallstricke für nicht-verheiratete Paare“ weiterlesen

Jungs und Lesen

Jungs können nicht so gut lesen – ein Alltagsvorurteil. Jungs lesen weniger – eine Tatsache.

Jungs bevorzugen actionreiche “Bildschirmmedien”, während Mädchen zum klassischen Buch oder E-Book greifen. Doch Lesekompetenz ist und bleibt eine wesentliche Fertigkeit, auch im digitalen Zeitalter. Daher gibt es mehrere Projekte, die versuchen, Jungs mehr zum Lesen zu bewegen. Diese Projekte haben eine wesentliche Gemeinsamkeit, das Verbinden von sportlichen Aktivitäten mit dem Lesen. „Jungs und Lesen“ weiterlesen