Aufruf an alle Väter: Nehmt am ersten weltweiten Klima-Aktionstag teil!

Termingerecht zum Weltkindertag am 20. September 2019 startet eine weltweite Aktionswoche des Aktionsbündnisses „Fridays for Future“, bei der auch alle Erwachsenen aufgefordert werden, sich zu beteiligen.

Kinder und Jugendliche von heute wollen nicht nur bespaßt werden, sondern sor­­­gen sich um eine lebenswerte Zu­kunft und gehen dafür auf die Straßen.

Die Süddeutsche titelt: „Die Verantwortung für das Klima darf nicht nur auf den Schultern von Schulkindern lasten. Erwachsene müssen sich anschließen.“
Siehe: www.sueddeutsche.de/kultur/klimawandel-protest-fridays-for-future-1.4460327
Schon von Beginn an unterstützen Intellektuelle und Wissenschaftler (z.B. Prof. Dr. Harald Lesch, „Terra X“, „Leschs Kosmos“ usw.) das Anliegen von „Fridays for Future“.

Mehr Informationen gibt’s unter: 
https://fridaysforfuture.de

https://www.tagesschau.de/inland/fridaysforfuture-erwachsene-101.html

Also, auf geht’s, liebe Väter – sofern euch etwas an der Zukunft der Kinder liegt!

Beratung: Offener Erfahrungs-Austausch bei Trennung & Scheidung

Der „Offene Erfahrungsaustausch Trennung & Scheidung“ findet jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 18 Uhr bis 20 Uhr im Selbsthilfezentrum München, Westendstr. 151, 80339 München (Eingang links) statt.

In einer moderierten Gruppe werden Themen der anwesenden Väter besprochen z.B. aktuelle Trennungs-, Scheidungs- und Umgangsthemen oder Differenzen mit dem anderen Elternteil.

Weitere wechselnde Schwerpunkte im Erfahrungsaustausch:

♦ Mit Trennung oder Scheidung klar kommen, sie akzeptieren und nicht nur Negatives daran sehen
♦ Eine neue, positive Lebensphase gestalten lernen, „Krise und Scheitern“ als Chance erkennen
♦ Beratung zur Gestaltung eines konstruktiven, konfliktarmen Umgangs mit dem/n Kind/ern
♦ Neuen Partner- oder Familienkonstelationen (Patchwork-Familien) bewusst gestalten
♦ Sich mit Personen ähnlicher Erfahrung gegenseitig beraten, sich unterstützen und stärken

Offener ErfahrungsaustauschDurch den Austausch in der Gruppe sowie die sachliche Betrachtung resultieren neue Sichtweisen und Anregungen für das eigene Handeln. Bei Bedarf werden Termine für individuelle oder persönliche Themen vereinbart.

Keine Kosten.
Info und Anmeldung
(erbeten, aber nicht Pflicht): info@vaeterinitiative-muenchen.de

Neuer Veranstaltungsort, neue Zeit:

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 18 bis 20 Uhr im SHZ (Selbsthilfezentrum München), Westendstr. 151, (Eingang links), 80339 München.
Pünktliches Erscheinen erbeten (wegen Einlass)!

> > > Die nächsten Termine

Veranstaltungen für Kids und Teens

Freizeitangebote, Kreativ-Workshops u.v.m. für Kinder und Jugendliche
 – München und Oberbayern (Auswahl)

AK Freizeiten
Ökologische Freizeiten für Kinder, Jugend-liche und junge Erwachsene, z.B. Zeltlager. www.ak-freizeiten.de

Arbeiterwohlfahrt (AWO)
Für Kinder/Jugendliche: Ferienzeiten, Kinder- und Jugendreisen, Eltern-Kind-Freizeiten. www.jugendwerk-awo-reisen.de

BAG Katholische Jugendreisen
Servicestelle für katholische Anbieter im Arbeitsfeld Kinder- und Jugendreisen. www.bag-katholisches-jugendreisen.de

BDKJ Ferienwelt
Für Kinder (7 – 13) und Jugendliche (12 – 20): Zeltlager, Freizeiten… Informationen: bdkj-ferienwelt.drs.de

Elly Heuss-Knapp – „elly“
Vielseitiges Kursprogramm für Kinder (0 – 15 J.) mit und ohne Eltern bzw. Großeltern. www.efbs-muc.de

Evangelische Kinder- u. Jugendfreizeiten
Freizeitangebote mit dem Aspekt der Sozialisation, Entwicklung, Sozialkompetenz… evangelische-ferienfreizeiten.de

KiKS – Netzwerk für Kinderkultur
In Kooperation von Sozialreferat, Kultur-referat, Referat für Bildung und Sport. KiKS-Angebote bei Musenkuss München: 
www.musenkuss-muenchen.de

Kultur & Spielraum e.V.
Kulturprojekte, geplant von Sozial- und Kulturpädagogen, Künstlern und Lehrern. Tel.: 089 341676, info@kiks-muenchen.de www.kulturundspielraum.de

Lilalu – Sommer-/Ferienprogramm
Betreute Workshops für Kinder und Jugend-liche am Olympiaberg. Tel.: 0800 0006018 www.lilalu.de

VäterNetzwerk München
Angebote für Väter, Mütter und Kinder. www.vaeternetzwerk-muenchen.de

Der BGH unterstützt das Wechselmodell

Endlich findet der gestiegene väterliche Einsatz bei der Kinderbetreuung  seinen gesetzlichen Niederschlag. Das Wechselmodell ist unter Umständen sogar gegen den Willen eines Elternteils möglich.

Erfolgreich geklagt hat ein Nürnberger Vater mit 13-jährigem Sohn. Die Grundsatzentscheidung vom 1. 2. 2017 des Bundesgerichtshofs fördert damit die gleichberechtigte Betreuung von Scheidungskindern. Der genaue Wortlaut und die Begründungen sind nachzulesen unter:
www.kostenlose-urteile.de/BGH_XII-ZB-60115_Paritaetisches-Wechselmodell-zur-Betreuung-des-Kindes-auch-gegen-den-Willen-eines-Elternteils-moeglich.news23916.htm

Demnach sollen Familiengerichte ein „paritätisches Wohnmodell“ anordnen können, was sich stärker am Kindeswohl orientiert, natürlich nach Anhörung des Kindes! Einschränkend muss man festhalten, dass dies nur möglich ist, wenn die Eltern in erreichbarer Nähe zueinander wohnen und sich bisher auch für das Kind gemeinsam eingesetzt haben, wenn der erhöhte Unterhaltsbedarf gedeckt ist, und wenn sich die Eltern tatsächlich an das Kindeswohl halten und nicht ihre je eigenen Egoismen durchsetzen wollen.  „Der BGH unterstützt das Wechselmodell“ weiterlesen

Positives Denken – Kurs für Väter

Mit Positivem Denken den Alltag meistern

Positives Denken ist eine Methode, die zur Stärkung der Persönlichkeit eingesetzt wird. Es zielt darauf ab, durch positive Beeinflussung des eigenen Denkens (z.B. mit Affirmationen) eine konstruktive und optimistische Grundeinstellung und somit mehr Ausgeglichenheit und eine höhere Lebensqualität zu erreichen.

An fünf aufeinanderfolgenden Abenden werden Grundlagen, Methoden und Gesetzmäßigkeiten des positiven Denkens erläutert. Ihr erfahrt, was ihr optimal tun könnt, um euren Gedanken und Befindlichkeiten eine positive Richtung und Perspektive zu geben.
positives denken
Erste Kurseinheit am Montag, 18. Februar um 18.30 Uhr, letzte Kursstunde am 18. März. Letztmals in den Räumen der Väterinitiative in der Ligsalzstraße 24.
Kosten: Mitglieder 10 € pro Abend, Nichtmitgl. 15 €.

Info und Anmeldung bei Kursleiter Bernhard Moser unter Tel: 089-50009595 oder E-Mail: info@vaeterinitiative-muenchen.de

Zeitgemäße Familien- und Väterpolitik

Eine Auflistung an Forderungen an die Politik

Viele Probleme im Zusammenhang mit Elternschaft ließen sich mit der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens erheblich reduzieren. Kinder wären dabei auch als Personen zu zählen.

Solange dieses jedoch nicht realisiert ist, plädiere ich für folgende Maßnahmen:
Vereinfachung einvernehmlicher Scheidungen, z.B. durch Verzicht auf die Anwaltspflicht.
Generelles Einsetzen eines psychologisch versierten und staatlich vergüteten Beraters/Mediators bei strittigen Trennungen oder Scheidungen mit Kindern, dessen Empfehlungen auch weitgehend bei Gericht Gehör finden. Dessen wichtigste Aufgaben sind, die Eltern mit den Konsequenzen ihres Handelns zu konfrontieren, ein praktikables Wohnmodell zu erarbeiten (das kann ggf. auch ein Nestmodell sein) und den Kontakt beider Eltern zu den Kindern zu gewährleisten, sofern sie erziehungsfähig sind. Damit würde man gleichzeitig Jugendämter und Familiengerichte entlasten.
Entzug des Sorgerechts bei Elternteilen, welche den Umgang boykottieren, die gegen den Willen des anderen Elternteils mit dem Kind das angestammte Umfeld verlassen oder das Kind entfremden – und das sind leider auch manchmal Väter!
Abschaffung des Ehegattensplittings
Verstärkter Ausbau von Kita- und Kindergartenplätzen, um der Garantie für einen Kita-Platz nachzukommen.
Unterstützung des co-erziehenden Elternteils, z.B. durch Anrechenbarkeit bzw. Absetzbarkeit von Umgangskosten, zumindest durch Berücksichtigung in einer besseren Steuerklasse.
Stärkere Berücksichtigung von Elterninteressen in den Betrieben, z.B. Auslagerung von Tätigkeitsfeldern (Home-Working), weitere Flexibilisierung von Arbeitszeiten, Anpassung an die Zeitvorgaben und Zeitvorstellungen von Eltern, Beschäftigungsgarantien für pflegende Mitarbeiter nach Rückkehr in die Vollzeit, unabhängig von der Größe des Betriebs und unabhängig davon, ob die Zeitverkürzung wegen Kinder- oder Elternbetreuung vorgenommen wird.

Kind krank, Eltern in Arbeit. Was tun?

Gerade für Väter ist die Krankheit des Kindes eine hervorragende Möglichkeit, Präsenz in schwierigen Zeiten zu zeigen und dem Kind ein Gefühl des Geborgenseins zu geben. 

Für viele mag dem entgegen stehen, dass sie untertags arbeiten. Aber das ist heute kein Hinderungsgrund mehr, dennoch beim Kind zu bleiben, denn es gibt gesetzliche Regelungen:
♦ Falls das Kind jünger als 12 Jahre als ist,
♦ falls keine andere im Haushalt lebende Person die Pflege übernehmen kann und
♦ falls das Kind bei einer Krankenversicherung (mit-)versichert ist, gelten folgende Regeln:

1. Man benötigt ein ärztlichen Attest, eine Verordnung, die bestätigt, dass das Kind Betreuung, Pflege oder Beaufsichtigung durch einen Elternteil braucht.
2. Dann meldet man dem Arbeitgeber den Grund der Abwesenheit.
3. Wenn dieser keine Lohnfortzahlung vornimmt, ergänzt man auf der Rückseite der Bescheinigung die Angaben des freigestellten Elternteils und
4. schickt sie der Krankenversicherung, die eine Entgeltbescheinigung vom Arbeitgeber anfordert.
5. Sobald der Arbeitgeber die Entgeltbescheinigung ausgefüllt zurückgeschickt hat, erfolgt die Auszahlung durch die Krankenkasse. „Kind krank, Eltern in Arbeit. Was tun?“ weiterlesen

Kinderarmut in Deutschland – Folge von unausgewogener Familienpolitik

Die Betroffen sind in erster Linie Kinder, welche die Trennung der Eltern zu verkraften haben. Sie gelten als arm, weil sie in alleinerziehenden Haushalten leben. Sie beziehen weniger als 60% des mittleren Einkommens. Das sind 38 Prozent oder in Zahlen 874.000 Kinder. Zum Vergleich: In Paarhaushalten leben nur sieben Prozent Kinder in Armut.

Nach einem Bericht der „Welt” (vom 7.5.2016, S.5) erhalten Scheidungs-/Trennungs-Kinder zur Hälfte vom getrennt lebenden Elternteil keinen Unterhalt. Und offenbar ist der Unterhaltsvorschuss von Seiten des Sozialamtes zu gering. Auch reicht das Einkommen von Alleinerziehenden nicht aus, um die „Rumpffamilie” angemessen über die Runden zu bringen. „Kinderarmut in Deutschland – Folge von unausgewogener Familienpolitik“ weiterlesen

Sinnvoller Umgang vermindert ADHS

Zur Statistik: Heutzutage wird die Diagnose „ADHS“ (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) bei Kindern etwa 40 mal so häufig gestellt wie vor 25 Jahren.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass dafür zwei Hauptgründe in Betracht gezogen werden müssen: A) Zum einen neurobiologische, also angeborene Gründe, z.B. ein dünnerer Großhirnmantel. Oder B) Entwicklungsbiologische, also umweltbedingte Gründe. Beide können auch zusammen wirken. „Sinnvoller Umgang vermindert ADHS“ weiterlesen

Umgangserziehend? Oder: Gemeinsam alleinerziehend?!

Betreuungsmodelle

Defizite deutscher Familien- und Gleichstellungspolitik zu Lasten der Väter

Vielen trennungswilligen Paaren gelingt es, eine konstruktive Lösung für die Betreuung der Kinder zu finden. Sie betonen, wie z.B. Arbeitsministerin Nahles oder Justizminister Maas durch ihre Pressesprecher verlauten ließen, dass sie sich um die Kinder „gemeinsam kümmern“ wollen, nachdem ihre Ehen auseinander gegangen sind.

Während also gemeinsame Sorge und gemeinsames Festlegen des Umgangs nach der Trennung Standards geworden sind, zwingt einem eine veraltete bürokratische Logik eine einseitige Festlegung auf, die nicht den Realitäten entspricht: Der-/diejenige, bei dem die Kinder vorwiegend wohnen, gilt von da an als „alleinerziehend“ (vgl. Welt am Sonntag, 17. März 2016, S.13). Der andere wird irgendwie aus der Statistik herausgeworfen und bekommt weder einen Namen noch einen Status, etwa „gemeinsam erziehend“ oder „umgangserziehend“, auch wenn er sich fast die Hälfte der Zeit um die Kinder kümmert. „Umgangserziehend? Oder: Gemeinsam alleinerziehend?!“ weiterlesen